Suchtverhalten

Suchtverhalten mit Hypnose in den Griff bekommen

Die Hypnose ist wahrlich ein Wundermittel. Mit ihr können verschiedene Lebenskrisen bewältigt werden. Auch medizinisch gesehen, ist die Hypnose sinnvoll, um Süchte loszuwerden. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Suchtverhalten mittels Hypnose München überwinden und wieder in ein freies Leben starten können.

Suchtverhalten – Was ist eine Sucht?

Eine Sucht fußt meist auf belastende Erlebnisse in der Vergangenheit. Auslöser können Gefühle wie z.B. Trauer, Wut oder innere Leere sein. Beim Suchtverhalten werden Alkohol, Zigaretten oder Medikamente verwendet, um den negativen Gefühlen zu entfliehen oder diese zu ,,betäuben’’. Das kann ebenso mit Verhaltensweisen wie Glücksspiel oder übermäßigem Einkaufen erreicht werden. Die vorübergehende Verbesserung der Gefühlswelt bildet den Ausgangspunkt für die Sucht. Man möchte die negativen Gefühle weiterhin unterdrücken und verlangt deshalb nach mehr.

Doch warum ist das so? Die Suchtentwicklung verläuft wie folgt: Wenn wir etwas als positiv oder angenehm empfinden, schüttet unser Gehirn vermehrt Dopamin aus. Dieses Hormon lässt uns Glück oder Euphorie empfinden. Rauschmittel oder bestimmte Verhaltensweisen können das ebenfalls auslösen. Bei vermehrten Tun bzw. Konsum gewöhnt sich der Körper an den erhöhten Hormonspiegel. Das hormonelle Gleichgewicht im Gehirn verschiebt sich. Der Drang nach mehr wird stärker und wir entwickeln ein Suchtverhalten.

Eine Sucht ist jedoch nichts, wofür man sich schämen sollte. Man kann sehr schnell und vor allem unwissentlich in diese geraten. Der Grad zwischen Belohnung und Abhängigkeit ist für unser Gehirn äußerst schmal.

Stoffgebundene und nicht-stoffgebundene Sucht

Eine Sucht kann an Substanzen gebunden sein oder auch nicht.

Eine stoffgebundene Sucht bezeichnet das zwanghafte Verlangen nach Sucht- und Rauschmitteln. Darunter fallen Alkohol, Nikotin, Schmerzmittel oder Drogen. Die nicht-stoffgebundene Sucht beinhaltet Verhaltensweisen. Dazu zählen Kauf-, Spiel- oder auch die Magersucht.

Psychische und körperliche Sucht

Die physische, also körperliche Abhängigkeit tritt dann auf, wenn sich der Körper an die Zufuhr des Suchtstoffes angepasst hat. Wird der Körper nicht regelmäßig mit der Droge versorgt, treten Entzugserscheinungen auf. Darunter zählen innere Unruhe, Zittern und Schweißausbrüche.

Die psychische Abhängigkeit äußert sich in einem großen, unbeeinflussbaren Verlangen die Droge zu konsumieren bzw. ein Verhalten an den Tag zu legen. Die Gedanken kreisen ständig um das Suchtmittel und wie dieses beschafft werden kann. Körperliche Entzugserscheinungen treten nicht auf, jedoch können Unwohlsein und Depressionen die Folge eines Entzuges sein.

Hypnose bei Suchtverhalten

Die Hypnose kann bei der Therapie von Suchtverhalten nachweislich große Erfolge verzeichnen. Der Ursprung von Suchtverhalten liegt im Unterbewusstsein – und genau dort setzt die Hypnosetherapie an.

Das Augenmerk einer Hypnosetherapie gegen Suchtverhalten liegt darin, mental aus der Abhängigkeit aussteigen zu können.

Die Hypnose forscht in der Ursache für die Abhängigkeit und löst so Zwänge, also das Suchtverhalten, auf. Die innere Balance wird wiederhergestellt und positive Verhaltensmuster festigen sich.

Werkzeug hierzu sind die sogenannten Suggestionen (Einflüsterungen). Bestimmte Handlungsaufforderungen werden dem Klienten eingeflüstert. Ist z.B. beruflicher Stress die Ursache einer Nikotinsucht, so sind auch die Suggestionen dementsprechend formuliert. Die Suggestionen setzen sich mit der Zeit im Unterbewusstsein fest und bewirken, dass die Sucht nach und nach nachlässt.

Oft geht eine Sucht mit psychischen Störungen wie Angst, Depression oder Schlaflosigkeit einher. Auch hier ist eine Hypnosetherapie sinnvoll. Diese Störungen können gleich mit behandelt werden – erfolgversprechend.

Suchtverhalten ablegen – Grundvoraussetzungen

Grundvoraussetzung für den Erfolg der Hypnose ist der klare Wille, seinem Suchtverhalten ein Ende zu bereiten. Der Gedanke aufzuhören muss fest verankert sein. Nur so können durch die Suggestionen das Unterbewusstsein angesprochen und Erfolge erzielt werden. Viele Therapien scheitern am mangelnden Wille und Durchhaltevermögen. So erleiden Menschen in Stresssituationen immer wieder einen Rückfall.

Außerdem kann durch den fehlenden Willen kein Trance-Zustand geschaffen werden.

Bei einer stoffgebundenen Abhängigkeit muss in der Regel ein körperlicher Drogenentzug in einer speziellen Klinik angehängt werden. Denn nicht nur das Unterbewusstsein, sondern auch der Körper selbst müssen entwöhnt werden.

Dauer der Behandlung

Die Dauer der Hypnosetherapie hängt von der individuellen Situation ab. In 3 bis 10 Sitzungen kann das Suchtverhalten in der Regel überwunden werden.

Sie haben den richtigen Weg eingeschlagen, indem Sie sich hier aktiv darüber informieren, Ihr Suchtverhalten zu überwinden. Machen Sie den nächsten Schritt und kontaktieren Sie mich bei Suchtfragen. In meiner Hypnosepraxis in München werde ich, Therapeutin Julia Strondl, Ihnen zu einem suchtfreien Leben verhelfen. Ich freue mich auf Sie!

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