Kindheitstrauma mit Hypnose verarbeiten

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Ein Kindheitstrauma entsteht durch belastende Erfahrungen wie Vernachlässigung, Missbrauch oder den Verlust von Sicherheit und kann sich noch Jahrzehnte später auf Alltag und Wohlbefinden auswirken. Hypnosetherapie hilft dabei, verdrängte Ursachen zu finden, Erlebnisse zu verarbeiten und innere Ressourcen zu stärken, immer im individuellen Tempo der betroffenen Person.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine trauma-therapeutische Diagnostik. Bei akuten Symptomen wie starken Flashbacks, Suizidgedanken oder dem Gefühl, sich selbst zu gefährden, wenden Sie sich bitte zuerst an einen Arzt, Psychotherapeuten oder die Telefonseelsorge (0800 111 0 111, kostenfrei, rund um die Uhr).

Kindheitstrauma: Definition

Der Begriff „Trauma“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Verletzung“. Unter einem psychischen Trauma versteht man eine seelische Verletzung oder eine starke psychische Erschütterung. Ursachen sind enorm belastende Ereignisse, wie beispielsweise:

  • Schwere Vernachlässigung
  • Kindesmisshandlung
  • Sexueller Missbrauch
  • Kriegserlebnisse
  • Terroranschläge
  • Schwerwiegende Erlebnisse durch Naturkatastrophen
  • Schwere Unfälle oder die Beteiligung daran
  • Trennung oder Scheidung der Eltern
  • Seelisch kranke oder alkoholsüchtige Eltern

Solche Geschehnisse lösen häufig Entsetzen, das Gefühl der Hilflosigkeit und extremen Stress aus, unabhängig davon, ob jemand selbst von dem schwerwiegenden Ereignis betroffen ist oder es mitangesehen beziehungsweise miterlebt hat.

Kindheitstrauma erkennen: Wie äußern sich die Symptome?

Unmittelbar nach dem traumatischen Erlebnis kann es zu Betäubtheit, starken Gefühlsschwankungen und körperlichem Stress kommen. Dann handelt es sich dabei um eine akute Belastungsreaktion. In der Regel klingt sie nach kurzer Zeit von selbst wieder ab.

Wenn die Symptome nach dem Kindheitstrauma länger anhalten, kann sich eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln. Typische Symptome sind zum Beispiel:

  • Albträume und sich aufdrängende Erinnerungen an das belastende Erlebnis
  • Emotionale Betäubung oder das Gefühl, „neben sich zu stehen“
  • Vermeidungsverhalten gegenüber Orten, Menschen oder Situationen, die an das Erlebnis erinnern
  • Übermäßige Wachsamkeit, Schreckhaftigkeit oder Schlafstörungen
  • Schwierigkeiten, Nähe und Vertrauen zuzulassen

Nicht jede belastende Kindheitserfahrung führt automatisch zu einer posttraumatischen Belastungsstörung, aber je länger die Symptome anhalten, desto eher lohnt sich eine genauere Auseinandersetzung damit.

Kindheitstrauma mittels Hypnose bewältigen

Ein Kindheitstrauma kann die geistige Gesundheit ein ganzes Leben lang beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, das traumatische Erlebnis zu verarbeiten. Das gelingt oft gut mit einer Hypnosetherapie. Die Hypnose hat sich schon bei vielen Problemstellungen bewährt und hilft erwiesenermaßen zur Besserung.

Die Hypnose ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Vermutung eines Kindheitstraumas naheliegt, die Ursache jedoch unklar ist, weil sie zum Beispiel verdrängt wurde. Ich versetze meine Klientinnen und Klienten über mehrere Sitzungen in einen Trancezustand und helfe ihnen mittels Suggestionen dabei, die Ursache des Traumas zu finden, Erinnerungslücken zu schließen und die Erlebnisse zu verarbeiten.

Ist die Ursache des Traumas bekannt, hilft die Hypnose, persönliche Fähigkeiten und Ressourcen zu stärken. So können Personen mit Kindheitstrauma im Alltag wieder besser zurechtkommen und zu einer Zukunft mit mehr Freiheit finden.

Die posttraumatischen Symptome haben einen durchaus sinnvollen Grund, denn der Organismus versucht sich mit Rückzug und sich aufdrängenden Erinnerungen vor weiteren Verletzungen zu schützen. Im Rahmen der Hypnosetherapie suche ich mit meinem Klienten gesündere Möglichkeiten, sich adäquater zu schützen. Mein Klient lernt, die vergangenen Erlebnisse einzuordnen und wieder zur Ruhe zu kommen. Der Organismus spürt so, dass die traumatische Situation wirklich vorbei ist, und reduziert die posttraumatischen Symptome.

Geduld, Mitgefühl, Verständnis und eine Begegnung auf Augenhöhe sind während der Hypnosetherapie das Wichtigste. Da ich selbst mit depressiven Episoden in meinem Leben zu kämpfen hatte, kann ich mich besonders gut in meine Klienten hineinversetzen. Ich helfe Menschen gerne dabei, Negatives zu verbannen und mehr Lebensqualität zu erlangen. Wie andere diesen Weg erlebt haben, lesen Sie in unseren Erfahrungsberichten.

Wenn auch Sie sich von mir helfen lassen möchten, dann kontaktieren Sie mich. Egal ob Hypnose bei Panikattacken, Hypnose bei Zwangsstörung, das Ziel, durch Hypnose abzunehmen, oder ein Kindheitstrauma: Immer mehr Menschen nutzen diese sanfte Methode, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen. Einen Eindruck von der Zusammenarbeit vermitteln auch die Bewertungen meiner bisherigen Klientinnen und Klienten. Ich bin in meiner Praxis in München gerne für Sie da!

Vereinbaren Sie hier einen unverbindlichen Termin, oder stöbern Sie in weiteren Artikeln in unserem Blog.

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FAQ: Häufig gestellte Fragen

Woran erkenne ich, ob ich ein Kindheitstrauma habe?

Anhaltende Symptome wie wiederkehrende belastende Erinnerungen, starke emotionale Reaktionen auf bestimmte Situationen, Vermeidungsverhalten oder das Gefühl innerer Unruhe können Hinweise sein. Eine sichere Einordnung gelingt am besten im Gespräch mit einem Therapeuten.

 

Nein. Gerade wenn die Ursache verdrängt oder nicht mehr bewusst zugänglich ist, kann die Hypnosetherapie helfen, verborgene Erinnerungen und Zusammenhänge behutsam zugänglich zu machen.

 

Das ist individuell sehr unterschiedlich und hängt von Art, Schwere und Dauer der belastenden Erfahrung ab. Wichtiger als eine feste Anzahl an Sitzungen ist, dass Sie sich im eigenen Tempo und ohne Druck auf den Prozess einlassen können.

Bei den meisten Belastungen ist Hypnose eine sinnvolle Ergänzung. Bei sehr schweren Traumafolgestörungen oder akuter psychischer Krise sollte zunächst eine fachärztliche oder psychotherapeutische Abklärung erfolgen, Hypnose kann hier begleitend eingesetzt werden.

Es ist möglich, dass während der Auseinandersetzung mit dem Erlebten vorübergehend belastende Gefühle auftreten. Das gilt als normaler Teil des Verarbeitungsprozesses und wird therapeutisch begleitet.

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